Christopher Schopf

Wiss. Mitarbeiter

Fg Molekulare Ernährungswissenschaft(140a)

Garbenstraße 30 Zi. 154

70599 Stuttgart

 

 

+49 (0)711 459 22291

christopher.schopf@uni-hohenheim.de

 

Lebenslauf

Christopher Schopf studierte von 2019 bis 2025 Humanmedizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Bereits während dieser Zeit spezialisierte er sich auf moderne Bildgebungsverfahren. Im Rahmen eines Forschungssemesters sowie durch die Teilnahme an dem praktischen Fortbildungsmodul „Optical Imaging“ vertiefte er seine Kenntnisse in der Histologie und der mikroskopischen Analyse komplexer Gewebestrukturen. Sein Schwerpunkt lag dabei auf der Untersuchung immunologischer Zusammenhänge. Seine Erfahrung in der akademischen Lehre sammelte er als mehrjähriger Tutor für Anatomie sowie Neuro- und Vegetative Physiologie. Weitere klinische Qualifikationen erwarb er durch die Summer School Radiologie an der Charité Berlin und das Zertifikat „Studentische OP-Assistenz“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Neben Studium und Forschung engagiert er sich seit 2024 unentgeltlich als Dozent beim Kepler-Seminar Stuttgart, um den wissenschaftlichen Nachwuchs in Medizin und Life Science zu fördern.

Forschungsinteressen:

Die wissenschaftliche Arbeit von Christopher Schopf adressiert die molekulare und morphologische Heterogenität des menschlichen Fettgewebes. Während subkutane und viszerale Depots bereits intensiv beforscht werden, liegt sein Fokus auf dem Vergleich dieser Gewebe mit anatomisch distinkten Arealen wie dem epiduralen Fettgewebe im Wirbelkanal. Die als spinale epidurale Lipomatose bezeichnete krankhafte Ausdehnung dieses Gewebes ist klinisch hochrelevant, in ihrer Pathophysiologie jedoch bisher kaum verstanden. Zur Untersuchung nutzt er einen kombinierten Ansatz aus radiologischer Bildgebung zur Erfassung der Gewebeausdehnung sowie hochauflösender 3D-Morphometrie und molekularbiologischen Analysen. Diese Verfahren ermöglichen eine detaillierte Charakterisierung und Gegenüberstellung entzündlicher sowie metabolischer Profile der verschiedenen Depots. In Kooperation mit der Wirbelsäulenchirurgie des Karl-Olga-Krankenhauses Stuttgart verfolgt er ein translationales Ziel und analysiert die Interaktion zwischen der lokalen Gewebebeschaffenheit und systemischen Stoffwechselstörungen, um deren Bedeutung für die gemeinsame Pathophysiologie aufzuzeigen.